Alter Friedhof

Die erste Erwähnung stammt von Pfarrer Hauber aus dem Jahr 1822: „Der Gottesacker hat eine sehr schöne Lage an der Pfarrkirche, ist vor etwa zwei Jahren auf Kosten der Gemeinde um die Hälfte vergrößert und dadurch geräumig genug gemacht worden; er ist reinlich, alle Bäume und Stauden sind entfernt, mit einer Mauer umgeben, und gegen allen Zutritt des Viehs gesichert, und gar kein Tier wird der Zutritt je gestattet."

Unter Bürgermeister Hans Alois Schmitt wurde 1912 die imposante Leichenhalle mit dem großen Glasbild von Prof. Julius Exter eröffnet.

Im Jahr 1958 wurde der Friedhof um etwa 150 Grabstätten erweitert.

1971, mit Einweihung des neuen Bergfriedhofs, beschließt der Stadtrat, den Alten Friedhof aufzulösen.

1988 wird die Forderung einer Bürgerinitiative abgelehnt, den Friedhof für Urnenbestattungen zu öffnen.

2003 wird beschlossen, den Friedhof in einen „Friedhofspark" umzugestalten. Etwa 100 noch bestehende Grabsteine werden in eine städtische Liste aufgenommen. Sie sollen im Kernbereich bei der Aureliuskirche zusammengezogen werden. Es bestehen noch die Grabstätten der Reichsminister Heinrich Brauns, Anton Fehr und Otto Geßler.

 

 

Erinnerung Stadtgeschichte 2010