Beim letzten Vereinstreffen führte uns Pfarrer Leander Mickschl durch die Stadtpfarrkirche
St. Peter und Paul.
Die Grundsteinlegung erfolgte an Mariä Geburt 1912 durch Stadtpfarrer Geistl. Rat Johannes Egger.
Bis der “Westallgäuer Dom“ oft mal sogenannt wegen seiner enormen Ausmaße (äußere Länge ohne Vorbauten 74,15m, innere Länge 66,8m, äußere Breitersthöhe 19,25m, Turmhöhe 55m. Kuppelhöhe ohne Figur 38m, 1200 Sitzplätze, 1800 Stehplätze, am 14. Mai 1914 durch Bischof Maximilian von Lingg geweiht werden konnte, wurden rund eine Million Ziegel verbaut.
Die Baukosten beliefen sich insgesammt auf ca. 600.000 Mark.
Anfang der 60er Jahre entschloss sich der damalige Stadtpfarrer Johann B. Steinlehner und der Kirchenrat, die längst geplante Ausmalung dem Kunstmaler Paul Keck (1904-1973) in Auftrag zu geben. Das Langhausfresko stellt Höhepunkte aus dem Leben der Apostelfürsten Peter und Paul dar.Das Altarblatt stellt die Auferstehung Christi von Prof. Julius Exter (1863-1939) dar.
Den Schalldeckel der Kanzel bekrönt die Figur des Christus als Sämann.
Volutenkonsolen an den Mittelschiffpfeilern tragen die Apostel Jakobus und Bartholomäus, sie stammen aus der ehemaligen Barockausstattung der Martins Kirche Wangen und wurde der Pfarrei Lindenberg überlassen.
Die imposante Orgel mit ursprünglich 53 klingenden Registern und drei Manualen von der Fa. Josef Zeilhuber aus Altstädten/Allgäu wurden am Pfingstmontag durch Dekan Matthäus Preckle geweiht. Nach dem 1959 eine Erweiterung auf 57 Register und ca. 4100 Pfeiffen erfolgte ist die Lindenberger Orgel die größte im Allgäuer Oberland.
Die Besteigung auf den Turm war eine Besonderheit die mit einem wunderschönen Ausblick über Lindenberg belohnt wurde.
