Bräuhausstraße

Wie so viele unserer neueren Straßen, so hat auch die Bräuhausstraße ihre Entstehung einem ehemaligen Feldweg zu verdanken.

Sie zweigt westlich der Kraft-Käsewerke [seit 2012 Schreiber & Rupp] in südlicher Richtung von der Hauptstraße ab, ist mit einer kurzen Straße (Brennterwinkel) mit der Hirschstraße verbunden und endet, etwa 100 Meter nach dem Mühlbach, in die Hansenweiherstraße.  Dieser Teil der Bräuhausstraße war ursprünglich nur ein Fußweg, der den Mühlbach mit einem Steg überschritt. Die heutige Brücke wurde erst 1910 gebaut. Die erste Bebauung der  Straße Nr. 2, 4, 6 und 8 erfolgte 1904/05. 1920 wurde der südliche Teil der Straße angelegt, an der 1935 hübsche Einfamilienhäuser erbaut wurden.

Mit Erbauung der Lagerhalle der Kraft-Käsewerke wurde auch die durch Vorgärten beengte Bräuhausstraße bedeutend erweitert. Durch die Errichtung der drei Wohnblock-Häuser „Möbel-Roth“ 1961/62 erfuhr die Straße, die ihren Namen vom ehemaligen Bräuhaus hat, einen ganz bedeutenden Verkehr. Von der Bräuhausstraße führt rechter Hand der Mühlbachweg (in Verlängerung der Straße Brennterwinkel) zum Hallenbad [seit 1975].

nach: Leonhard Kleinle (Zeitung 2.8.1963)

[GG 03/2013]