Auf der Schanz

„Auf der Schanz“ ist einer der ältesten Flurnamen in Lindenberg. Dieses Flurstück liegt nördlich der Goßholzerstraße, etwa vom Haus Nr. 11 ab bis zum Sträßchen, das zum Nadenberg führt.

Es ist eine steile Geländenase, die sich an den Nadenberg anlehnt. Es geht die Sage, dass dort eine Schwedenschanze gewesen sei und dass von dort aus nach Kellershub geschossen worden sei. Wäre dem tatsächlich so gewesen, dann würde man im „Baumann“ Geschichte des Allgäus, oder in Kellenbergers und Dr. Otto Merkts heimatkundlichen Arbeiten dies sicher bestätigt finden. Der Flurname „Auf der Schanz“ ist  aber auch in Gegenden zu finden, in die die Schweden im Dreißigjährigen Krieg nicht gekommen sind. „Auf der Schanz“ bedeutete unseren Urahnen so viel wie „Auf der Höhe“. Einige hundert Meter weiter östlich haben wir das „Koblach“. Dieser Flurname deutet auf „Unten im Tal“, am Kobel = steiler Abbruch des Geländes, mit den Quellen = Ach.

Leonhard Kleinle  (Text MS)