Dom des Westallgäus

Am 1. August 1914 wurde die neue katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeweiht. Über zwanzig Jahre lang hatte der Kirchenbauverein mit Pfarrer Egger Geld gesammelt um ein großes Gotteshaus zu errichten, das endlich der gestiegenen Bevölkerungszahl gerecht wurde.

Ein langjähriger erbitterter Streit um den Platz wo die Kirche errichtet werden sollte, hätte das Vorhaben fast zu Fall gebracht: Der Platz lag außerhalb der Dorfmitte, und die Kirche ist mit ihrem Altarraum nicht nach Osten sondern nach Westen gerichtet. Die Bauzeit betrug dann nur 2 Jahre. Heute gilt die Kirche als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist der bauliche Mittelpunkt und beherrscht mit ihren mächtigen Kuppeltürmen das Stadtbild und in abstrahierter Form auch das Stadtwappen. Wegen ihrer Größe wird sie gerne als der „Dom des Westallgäus" bezeichnet. Die sieben Glocken der Stadtpfarrkirche sind mit ihrem Gewicht von zusammen 17,9 Tonnen das größte Geläut im Bistum Augsburg. In seinem Zusammenspiel zählt es zu den schönsten Geläuten Süddeutschlands.

(pdf) Über die Lindenberger Kirchenglocken

Wir bauen eine Kirche - Baugeschichte in Bildern

5 vor 12 - ein Video - 1. Bauabschnitt

Glaube - Handwerk und lange Risse - ein Video - 2. Bauabschnitt

Zur Baugeschichte und zum Bauherrn Geistl. Rat Egger

Zur Ausmalung durch Paul Keck (Ulrike Steiner)

pdf) Deckenfresko von Paul Keck Mit einem "Klick" auf eine der Figurengruppen sehen Sie diesen Ausschnitt des Freskos.

Blick zur Orgel und Empore im Osten

Blick zum Altarraum im Westen